Programm

Kontraste - Festival der Elemente

Keramiktage mit den "Feuervögeln" - wie er sie nannte - startete der nieerländisch Künstler August Manche im Jahr 1989 erstmals in einer kleinen Gemeinde in der Oststeiermark - in Kapfenstein. Die Nachfrage hielt durch alle Jahre an, sodass Rankweil seit 1997 im Wechsel mit Kapfenstein die Organisation übernahm.

Diese Zusammenarbeit zwischen Ost und West ist sehr anspornend. Die Qualität steigt kontinuierlich. Die Versanstaltungen werden inzwischen in der Fachzeitscharft "Neue Keramik" angekündigt und Berichte mit Bildern veröffentlicht.

40 TeilnehemerInnen erhalten neue Impulse von bekannten Keramikkünstlern aus dem In- und Ausland. Durch ausdauerndes und konzentriertes Arbeiten entstehen "Meisterstücke", die durch ausgewählte Brände (Raku, Koksofen, Schaffelbrand...) das endgültige Aussehen erhalten.

11. Festival der Elemente

Sa. 12. bis So. 20. August 2017

Neun Tage lang mitten in Rankweil wie in einer „anderen Welt“ zu leben, das gönnten sich rund 40 Personen im vergangenen August.  Alles drehte sich um Ton. Dabei wurde nicht nur den Meistern über die Schulter geschaut; es wurde auch konzentriert und ausdauernd unter fachkundiger Anleitung selbst gestaltet. Das reichhaltige Angebot und der rege Austausch in der Gemeinschaft aller führten zu beglückenden Ergebnissen.

Bei Tatjana Vodopyan - Ukraine/Deutschland – wurde Werken großer Meister präzise nachgespürt.

Wo die „Idee größer als der Ofen“ war, begleiteten Katalin Bollin – Ungarn/Klagenfurt – und Fritz Unegg, ein echter Kärntner, die große Gruppe der Begeisterten bei ihren Großobjekten.

Der Niederländer Thijlbert Manche spielte mit Formen und Oberflächen. Viele Gestaltungstechniken wurden eingeübt. Alle, auch Einsteiger/innen haben bei ihm viel profitiert.

Mitko Sabev Ivanov – Bulgarien/Deutschland – lehrte Naturformen richtig zu sehen und zu verstehen auf dem Gebiet „Faszination Körper – Aktmodellieren in Ton“. Es wurden Wege zur Entwicklung persönlichen plastischen Ausdrucks gefunden.

Die Brennerlebnisse beim gewöhnlichen Schaffelbrand, bei den gasbeheizten Rakuöfen und vor allem bei den exakt gebauten Koksöfen sind unbeschreiblich und unvergesslich.

21 Personen zeigten während der Rankweiler Keramiktage künstlerische Keramik im Vinomnasaal. Das Thema der hochwertigen und gut besuchten Ausstellung: „Natürliches und Figürliches“. Überraschende Ergebnis der Publikumsjury: Fast 80% aller Ausstellungsstücke wurden mindestens einmal als das beste Werk bezeichnet.

Die Ereignisse dieser Tage wurden mit Film und Foto festgehalten, auf DVD gebrannt und allen Teilnehmenden zur Weihnachtszeit zugeschickt.